Interkommunales Flächenmanagement [Raum Murtal]

Gemeinde
Judenburg

Regionalstelle
Murau-Murtal

Bezeichnung
Interkommunales Flächenmanagement [Raum Murtal]

Beschreibung
Die Region Murtal verfügt über eine Vielzahl an Flächenpotenzialen. Durch die gemeinsame Bewerbung interkommunaler Flächen in Kombination mit laufenden Vertriebs- und Projektentwicklungsaktivitäten über das interkommunale Flächenmanagement [Raum Murtal] im Holzinnovationszentrum HIZ sollen neue Ansiedelungsmaßnahmen im Murtal realisiert und der Wettbewerb zwischen Gemeinden um Ansiedlungen verringert werden.

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Kategorie
Flächen- und Leerstandsbewirtschaftung

SDGs
SDG 17 Partnerschaften zur Erreichnung der Ziele

Erläuterung
Die Stadtgemeinde Judenburg ist seit 2004 gemeinsam mit der Stadtgemeinde Zeltweg, der Marktgemeinde Obdach und der Gemeinde Weißkirchen i.d.Stmk., Unternehmen und Banken am Holzinnovationszentrum Zeltweg beteiligt. Die Kommunalsteuereinnahmen aus dem HIZ werden zwischen den Gemeinden in einem interkommunalen Finanzausgleich der Höhe ihrer Stammeinlage entsprechend aufgeteilt. Dieses Kooperationsprojekt kann mittlerweile auf eine 20jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken und wurde 2024 um ein weiteres Aufgabenfeld erweitert: Um den Standortwettbewerb zwischen Gemeinden einzudämmen, wurde am HIZ im Zuge eines vom Land Steiermark geförderten Projekts ein interkommunales Flächenmanagement aufgebaut, für das die beteiligten Gemeinden Judenburg, Fohnsdorf, Zeltweg, Spielberg, Weißkirchen und Obdach 2024 die Finanzierung übernommen haben. Der Anteil der Stadtgemeinde Judenburg beträgt auf fünf Jahre € 197.000.
Das interkommunale Flächenmanagement [Raum Murtal] zielt darauf ab, durch gemeindeübergreifende Kooperation und gemeinsame Vermarktung nachhaltige Flächenbewirtschaftung zu fördern. Mit einer genauen Erfassung der Baulandpotenziale in den teilnehmenden Gemeinden können zielgerichtete Angebote für in der Region ansiedlungswillige Unternehmen gemacht werden. Der Fokus liegt auf der Bereitstellung von Grundstücken und Hallenflächen sowie Serviceleistungen für Industrie- und Gewerbeansiedlungen, wodurch attraktive Expansionsmöglichkeiten und neue Arbeitsplätze entstehen. Die regionale Wirtschafts- und Standortentwicklung wird zudem durch interkommunale Kooperation gesichert und eine gemeinsame Raumentwicklungsstrategie effektiv umgesetzt. Zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung der Region werden vor allem innovative Unternehmen im Bereich von Green Tech unterstützt. Das Holzinnovationszentrum koordiniert dabei strategische Planungen und dient als Ansprechpartner für Interessenten.